Sachvortrag

 

In den letzten Jahren hat das Sägewerk Ablaßmühle mehrere betriebliche Erweiterungen vorgenommen. Um eine geordnete Weiterentwicklung zu gewährleisten, soll für den Bereich der Grundstücke des Betriebsgeländes des Sägewerks (FlNrn. 80/8, 626, 859, 864, 864/1, 865, 866, Gmkg. Emsing und FlNrn. 1118, 1119, Gmkg. Erkertshofen) der gültige Flächennutzungsplan, wonach der Änderungsbereich immer noch als landwirtschaftlich Nutzfläche ausgewiesen ist, in ein Sondergebiet Sägewerk geändert und den tatsächlichen Gegebenheiten angepasst werden. Das Änderungsbereich umfasst eine Fläche von ca. 2,39 ha.

 

Eine Änderung diesbezüglich ist bereits im 9. Änderungsverfahren des Flächennutzungsplanes in 2011 angestrengt worden. Im Rahmen der Beteiligung der Behörden und Träger öffentlicher Belange hat das Wasserwirtschaftsamt Ingolstadt darauf hingewiesen, dass Teilflächen im Überschwemmungsgebiet liegen und die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten sind. Auf Grund der Äußerung der Höhere Landesplanungsbehörde, wonach die geplante Änderung den Erfordernissen der Raumordnung entgegensteht (Gebot der Anbindung), wurde von der Ausweisung als Sondergebiet Abstand genommen.

 

Im Falle einer zukünftigen Erweiterung des Sägewerks wird auf Anregung des Landratsamtes Eichstätt das Änderungsverfahren in die Wege geleitet, um eine schnellere und reibungslosere Baugenehmigung sicher zu stellen. Die jetzige Planung orientiert sich an den Hochwassergrenzen und ist mit dem Grundstückseigentümer sowie den zuständigen Sachgebieten des Landratsamtes abgesprochen.

 


Beschlussvorschlag

 

Der Marktgemeinderat beschließt, den Flächennutzungsplan im Bereich des Betriebsgeländes des Sägewerks Ablaßmühle anzupassen und hierfür einen Aufstellungsbeschluss zu fassen. Betroffen sind folgende FlNrn: 80/8, 626, 859 (Teilfläche), 864, 864/1, 865 (Teilfläche), 866, Gmkg. Emsing und FlNrn. 1118, 1119, Gmkg. Erkertshofen. Geplant ist die Ausweisung als Sondergebiet Sägewerk.

 

Beschluss

 

Der Marktgemeinderat stimmt dem Vorschlag zu.