Sachvortrag

 

H. Bernhard und Fr. Cornelia Müller beantragen eine Abweichung von der Stellplatzsatzung für die Errichtung einer Garage, die im Anschluss an die Bestandsgaragen geplant ist. Die Gesamtlänge der bestehenden und neuen Garage beläuft sich auf 12,52 m. Lt. § 3 Abs. 2 der gemeindlichen Stellplatzsatzung sind im Vorgartenbereich nicht mehr als zwei Zufahrten in einer Breite von maximal je 5 m zulässig. Nach § 4 der Stellplatzsatzung kann von den Vorschriften eine Befreiung in begründeten Einzelfällen zugelassen werden. Der Abstand von der geplanten Garage bis zum Fahrbahnrand beträgt ca. 5 m. Begründet wird der Antrag damit, dass hinsichtlich des Brandschutzes, der Belichtung und Belüftung, sowie bezüglich des Dorfbildes keine Bedenken bestehen und keine Beeinträchtigungen zu erwarten sind. Die Nachbarn haben mit ihrer Unterschrift dem Antrag zugestimmt. Auf Grund des ausreichenden Abstands zum Straßenrand, ist eine Abweichung vertretbar. Auch im Hinblick auf die Änderung der Stellplatzsatzung, wonach eine maximale Zufahrtsbreite nicht mehr gefordert wird, kann nach Auffassung der Verwaltung dem Antrag zugestimmt werden.

 


Beschlussvorschlag

 

Der Marktgemeinderat stimmt dem Antrag auf Abweichung von der Stellplatzsatzung zu.

 

Beschluss

 

Der Marktgemeinderat stimmt dem Vorschlag zu.